Privatsphäre

Edelspur weiß nicht, was du besitzt.

Das ist keine Absichtserklärung, sondern eine Bauweise. Auf dieser Seite steht, was die App tut, was sie nicht tut, und wie du beides selbst nachprüfst — ohne uns glauben zu müssen.

Deine Bestandsdaten verlassen dein iPhone nicht.

Kein Konto, keine Anmeldung, keine Übertragung. Was Edelspur abruft, sind Kurse — dieselben für alle, unabhängig davon, was du besitzt.

Scroll weiter — dann schließt es

Die App ruft genau zwei Adressen auf.

Nicht „nur die nötigen", nicht „gelegentlich" — genau zwei, und beide holen Preise. Klapp sie auf und sieh, was hingeht und was nie hingeht.

Was hingeht

  • Der Abruf der Adresse, sonst nichts.
  • Keine Angabe dahinter — die Adresse hat keine Parameter.

Was nie hingeht

  • Dein Bestand, deine Stücke, deine Beträge
  • Ein Name, eine Adresse, eine E-Mail
  • Eine Gerätekennung oder Werbe-ID
  • Irgendein Merkmal, das dich wiedererkennbar macht

Jeder, der diese Adresse aufruft, bekommt dieselbe Antwort. Der Abruf verrät nicht, ob du ein Gramm hast oder ein Kilo.

Was hingeht — genau fünf Angaben

  • metal — gold oder silber
  • currency — EUR oder USD
  • resolution — Tag, Stunde, Minute
  • from und to — der Zeitraum der Kurve

Was nie hingeht

  • Dein Bestand oder ein einzelnes Stück
  • Ein Betrag, ein Gewicht, eine Menge
  • Eine Kennung deines Geräts oder deiner Installation
  • Ein Konto — es gibt keines

Auch die Bremse gegen Überlastung zählt ohne dich: Sie zählt je Metall und Zeitfenster, nicht je Besucher. Es gibt keine Spalte für Gerät oder Person — in der ganzen Datenbank nicht.

Selbst ansehen

Diese Webseite holt ihre Kurse aus derselben Quelle. Der Knopf zeigt die Anfrage, die dabei tatsächlich hinausgeht — vollständig, ohne Auslassung.


            

Was im iPhone bleibt, und was hinausgeht.

Die linke Spalte ist alles, was dich betrifft. Die rechte ist vollständig — mehr geht nicht hinaus.

Bleibt auf dem Gerät

Alles, was dir gehört

  • Dein BestandMünzen, Barren, Armreife, Schmuck — mit Gewicht, Feingehalt, Zugang und Einstand.
  • Deine Fotos und BelegeVerschlüsselt im App-Ordner. Beim Speichern wird der Standort aus dem Bild entfernt, immer.
  • Was du gerechnet hastZakat, Marktplatz, Sparplan — die Rechnung läuft im Gerät, nicht auf einem Server.
  • Deine BestandsdateiLiegt in deiner Dateien-App, verschlüsselt. Du kannst sie kopieren, verschieben, löschen.
Geht hinaus

Zwei Kursabrufe. Ende.

  • Die Frage nach dem TagespreisOhne jede Angabe. Dieselbe Frage, die jeder stellt.
  • Die Frage nach dem VerlaufMetall, Währung, Auflösung, Zeitraum. Fünf Angaben über Marktdaten, keine über dich.
  • Deine IP-Adresse beim AbrufWie bei jedem Aufruf im Netz technisch unvermeidbar. Wir nennen sie ausdrücklich, statt sie zu verschweigen.

Glaub uns nicht. Prüf es.

Drei Proben, für die du nichts weiter brauchst als dein iPhone. Sie dauern zusammen keine zwei Minuten.

1

Flugmodus an

Schalte das Netz ab und öffne Edelspur. Wenn eine App ihre Daten anderswo hätte, wäre sie jetzt leer.

Dein Bestand ist vollständig da. Nur die Kurse stehen still, weil es keine neuen gibt.

2

Die Datei ansehen

Öffne die Dateien-App, gehe auf „Auf meinem iPhone" und dort in den Ordner Edelspur.

Da liegt deine Bestandsdatei — bei dir, nicht bei uns. Verschlüsselt, und du kannst sie mitnehmen.

3

Die Karte im App Store

Jede App muss dort angeben, was sie erfasst. Apple prüft das, und Falschangaben kosten die App ihren Platz.

Bei Edelspur steht dort „Keine Daten erfasst". Das ist die kürzeste Karte, die es gibt.

Was ohne Internet noch geht

  • Bestand ansehen und bearbeiten
  • Neues Stück erfassen, Foto und Beleg
  • Zakat rechnen und als PDF sichern
  • Bestandsdatei sichern und zurückholen
  • Tageskurs aktualisieren
  • Kursverlauf über die letzten Tage nachladen

Im Flugmodus bleibt der zuletzt bekannte Kurs stehen, und fünf Jahre Verlauf liegen ohnehin in der App selbst — dafür wird nie etwas abgerufen. Alles andere arbeitet weiter, als wäre nichts.

Die Fragen, die wirklich gestellt werden.

Ohne deinen Code kommt niemand an die Datei. Sie ist mit dem Schutz des Geräts verschlüsselt und nur lesbar, solange das iPhone entsperrt ist — auch dann, wenn jemand den Speicher ausliest.

Darüber hinaus kannst du die App selbst sperren: Dann fragt Edelspur beim Öffnen nach Face ID oder deinem Code, auch wenn das Telefon schon offen ist. Der Schalter steht in den Einstellungen und ist ab Werk aus, damit niemand ausgesperrt wird, der ihn nicht kennt.

Deshalb gibt es die Bestandsdatei. Sie liegt in deiner Dateien-App und lässt sich verschlüsselt sichern, mit einem Kennwort, das nur du kennst. Auf einem neuen iPhone holst du sie damit zurück.

Wir können dir dabei nicht helfen, und das ist kein Versehen: Wir haben deine Daten nicht, also können wir sie auch nicht wiederherstellen. Wer sein Kennwort verliert, verliert die Sicherung — dafür kann auch niemand anderes sie öffnen.

Nichts. Wir haben sie nicht, also gibt es nichts, was mit uns verschwindet oder in eine Insolvenzmasse fällt. Deine App arbeitet weiter, dein Bestand liegt weiter auf deinem Gerät, deine Datei weiter in deiner Dateien-App.

Ohne uns fehlen irgendwann nur die frischen Kurse. Der Bestand, die Belege und alle Rechnungen bleiben.

Nein. Wir haben keine Liste deines Besitzes, die jemand anfragen könnte — weder ein Amt noch ein Gericht noch wir selbst. Es gibt sie technisch nicht.

Der weitaus häufigere Fall ist ohnehin umgekehrt: Wer keinen Beleg über den Zugang hat, zahlt beim Verkauf womöglich Steuern, die er gar nicht schuldet. Privates Gold ist nach einem Jahr steuerfrei — aber nur, wer die Haltedauer belegen kann, hat davon etwas. Wie das genau funktioniert.

In den Einstellungen gibt es „Alle Daten löschen", mit doppelter Rückfrage, weil es nicht rückgängig zu machen ist. Danach ist im Gerät nichts mehr. Die Bestandsdatei in deiner Dateien-App gehört dir und löschst du selbst, wann du willst.

Ein Konto, das man danach noch kündigen müsste, gibt es nicht. Es gab nie eines.

Von der App. Die Abrechnung läuft über Apple, wie bei jedem Kauf im App Store — wir erfahren dabei nicht, wer du bist, und die App legt auch keine eigene Kennung an, die einen Kauf mit dir verknüpfen würde.

In der Beta ist ohnehin alles frei. Es gibt keine Werbung, keine Partner, keine Datenweitergabe — auch nicht als Möglichkeit, die man später einschalten könnte, denn der Code dafür existiert nicht.

Offen gesagt

Vier Stellen, an denen wir nicht „null" sagen.

Wer „absolut sicher" verspricht, hat entweder nicht nachgesehen oder sagt nicht die Wahrheit. Diese vier Punkte gehören zur Ehrlichkeit dazu — keiner davon gibt uns deinen Bestand, aber alle vier sind real.

Das Backup deines iPhones

Sicherst du dein ganzes Telefon in iCloud oder am Computer, ist die Bestandsdatei Teil dieser Sicherung — so wie jede App-Datei. Das ist iOS, nicht Edelspur. Wenn du das nicht willst, kannst du Edelspur in den iPhone-Einstellungen vom Backup ausnehmen.

Deine IP-Adresse beim Kursabruf

Jeder Aufruf im Netz trägt eine IP-Adresse, auch unserer. Sie erreicht unseren Dienstleister Cloudflare. Wir speichern sie nicht und verknüpfen sie mit nichts — aber sie ist nach europäischem Recht ein personenbezogenes Datum, und deshalb steht sie hier statt im Kleingedruckten.

Die Zakat-Rechnung als PDF

Dieses Dokument enthält deinen vollständigen Gold- und Silberbestand. Wenn du es teilst, teilst du genau das. Die App warnt dich davor, bevor du auf Teilen tippst — nicht danach.

Wenn du die Datei selbst in die Wolke legst

Du darfst deine Bestandsdatei überall ablegen, auch in iCloud Drive oder bei einem anderen Anbieter. Dann liegt sie dort. Die App hindert dich nicht daran und bewertet deine Wahl nicht — sie sagt es dir nur vorher.

Für die, die es genau wissen wollen.

Die gleiche Sache noch einmal, in der Sprache der Leute, die so etwas prüfen.

Kein Abgleich mit der Wolke

Der Datenspeicher ist ausdrücklich ohne iCloud-Anbindung angelegt. Die App hat gar nicht die Berechtigung dafür — ohne sie ist eine Übertragung technisch ausgeschlossen, nicht nur abgeschaltet.

Keine fremden Bausteine

Die App bindet keine einzige fremde Programmbibliothek ein. Kein Messdienst, kein Absturzmelder, kein Werbebaustein — ausschließlich Apples eigene Bausteine.

Verschlüsselung am Gerät

Die Bestandsdatei trägt Apples strengste Schutzklasse: lesbar nur bei entsperrtem Gerät. Das gilt auch für die Begleitdateien, an denen man sonst gern vorbeikommt.

Verschlüsselte Sicherung

Die Sicherung nutzt AES-256-GCM; dein Kennwort wird mit mindestens 600.000 Durchläufen gestreckt. Wer eine alte Sicherung mit schwächeren Werten unterschiebt, wird abgewiesen.

Schlüssel bleiben hier

Alle Schlüssel liegen im Schlüsselbund dieses Geräts, ausdrücklich ohne Abgleich mit anderen Geräten. Sie wandern nicht mit, auch nicht über deine Apple-ID.

Fotos ohne Ortsangabe

Beim Speichern wird jedes Bild neu geschrieben. Aus den Metadaten übernimmt die App genau einen Wert, das Aufnahmedatum. Der Standort wird nie übernommen.

Kein Zugriff auf deine Fotos

Die App hat keine Berechtigung für die Fotobibliothek. Du wählst ein Bild über Apples Auswahlfenster, und nur dieses eine Bild erreicht die App.

Kein unverschlüsselter Verkehr

Die App verbietet sich unverschlüsselte Verbindungen selbst. Es gibt keine Ausnahme, auch keine für Testzwecke.

Hilfe-Mail mit drei Angaben

Schreibst du dem Support, legt die App App-Version, iOS-Version und Modellbezeichnung bei — mehr nicht, und der Text steht vor dir, bevor du sendest.

Diskretion ist bei Gold kein Zusatz.

Wer Gold hat, hat gute Gründe, das für sich zu behalten. Edelspur ist so gebaut, dass diese Entscheidung bei dir bleibt — und nicht bei uns.